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stehn in der Art, dass sie unter sich und in Verbindung mit demRheine eine Reihe von Gebietseinschlüssen gebildet, wie siebereits früher beschrieben sind Von Schermbeck lässt F. dieGrenzwehr ostwärts weiter durch Westfalen, die Lippe aufwärtsüber Wulfen bis Haltern, gehn. Ich kann die bestimmte Ver-sicherung abgeben, dass eine solche Fortsetzung in der bezeichne-ten Richtung durchaus nicht vorhanden ist; wahrscheinlich hatder Verf. die allerdings dort vorkommenden Landwehrzweige, dieaber nach den verschiedensten Richtungen verlaufen, in der Vor-stellung zu einer einzigen fortlaufenden Linie verbunden. Inähnlicher Art verhält es sich mit den Grenzwehren, die F. vonHaltern weiter die Lippe aufwärts gen Dortmund ziehen lässt.Die „Umwallungen um Wesel", von denen ferner F. spricht, ge-hören theils den dortigen alten Heerstrassen, theils Grenzwehr-zweigen an, ohne irgend einen Bezug auf Wesel oder Xanten zuhaben. Zwischen der Lippe und der Ruhr sind in den alten Kartenbesonders viele Ueberreste von Landwehren gezeichnet, und daherzeigt auch die Fahne'sche Karte ganz deutliche Einschlüsse, welchedie dorligen Landwehren bilden. Der Verf. nimmt daher auchdrei Linien an, eine „östliche, mittlere und westliche Landwehr" ;allein solcher Linien sind noch weit mehr vorhanden , die alleunter einander zusammenhängen, und gleich den genannten voll-ständige Einschlüsse bewirken. Der von F. zwischen der Ruhrund Wupper aufgeführte Zug der Landwehr bildet im Ganzendie östliche Grenze des oben angeführten dritten grossen Ein-schlusses, welcher hinter dem zweiten vom Rheine weiter landein-wärts liegt. Aber die sehr zahlreichen Landwehren, welche zwi-schen diesem und dem Rheine liegen, sind von dem Verf. ganzunbeachtet geblieben, nur einzelne Ausläufer sind aufgenommen.Wenn es hiernach F. nicht gelungen ist, seine Meinung voneiner „vom Niederrhein bis zur Donau in ununterbrochener Folge"bestandenen Grenzscheide Für den Niederrhein zu begründen unddie Erkenntniss zu gewinnen , dass hier nur mehr oder minderausgedehnte einzelne Grenzwehrarme vorhanden sind, die sichüberall aneinanderschliessen, um grössere oder kleinere Gebiets-theile zu begränzen, so kann dies seinen Grund nur darin haben,dass er sich zu sehr auf das graphisch gegebene Material be-