27werth 2c. allein kannte; im Oktober 1780 (wo ernoch selbst keinen Schein einer eigentümlichen Be-fügnis für jenes Guth aufweisen, oder auch nurallegiren kann) den öffentlichen Verkauf dessel-ben aufträgt. — Kurz darauf den 10ten No-vember in Erwartung des Erfolgs jenes Auf-trags mir unter Prätext einer Vollmacht einenanmaßlichen Kaufbrief, noch ganz ohne Bestim-mung des Pretii vorlegt. — Den 20ten Dezem-ber aber, wo er wuste, daß die bloße Län-derei, und Wiesen schon für 2115 Rthlr.verkauft waren, mich, der ich geständlich dasGuth nicht kannte, zum Verkauf des ganzenGuths, mit samt den reservirten Teilen für1800 Rthlr. als den höchsten Werth, verleitete.Man setze selbst (doch schlechterdings unzu-gegeben) daß der Gegner, nachdem er allein undeinzig mir den Kauf des Guths angerathen hatte,sich nun selbst als Kauflüstigen erklärt, sodann auf meinen Nahmen (denn anders konntees
Druckschrift
Ein Akten-Stück samt Sieben Anlagen zur Rechtshängigen Sache des Freiherrn von Scherer gegen den tit. Obristen Freiherrn von Ritz
Entstehung
Seite
27
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten