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4 (1832)
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666
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666 Pandect. L. XLV. Tit. 1. De vcrborum obligalionibus.

Tlieil von der für den Markt bestimmten Zeit übrig- ist: undich trete hierin dem Proculus bei. §. 1. Wenn ich mirunbedingt stipulirt habe, dass dies oder jenes gegeben werdensolle, so -wird es dir freistehen, deine Willensineinung inDem, was dn leisten musst, soviel es dir beliebt, zn ändern*weil zwischen einer ausdrücklichen und einer vorbehaltenenWillensmeinung' ein Unterschied ist.

139- Viu\LL ÜJ. lib. VI. Stipulat. — Wenn wir auf denGrund einer Stipulation des Doppelten 137 ) Etwas fodern, somüssen alle Erben des Verkäufers für das Ganze belangt wer-den , und alle müssen in dem Streite aushalten, und wenneiner derselben dem Streite ausweicht 138 ), so hilft es denübrigen nichts auszubuhen, weil der Verkauf, der untheilba-rer Natur ist, von allen geschützt werden muss. Sondern daanzunehmen ist, dass, wenn einer ausweicht, alle ausgewi-chen und deshalb alle gehalten sind, so liegt einem Jeden vonihnen die Vertretung auf Höhe seines Erbtheils ob 13a ).

140. PAUL. lib. III. ad Nerat. — Wenn nach vorheri-ger Verhandlung über mehrere Gegenstände eine Stipulation»o eingegangen worden ist: alles vorher Aufgezeich-nete zu geben, so ist es dem Sachverhältniss angemessen,soviel Stipulationen als Gegenstände anzunehmen. §. 1. Ueberdie Stipulation: Soll dies [Gewicht] Silber in Jahres-frist, in zwei, drei Jahren, an diesem Termine ge-

137) S. Anm. 29. ad lit. 1. I. XXI.

138) Weil er nemlich die rechtliche Vertretung verweigert. GlückHd. XX. S. 18*. N. 83.

130) Dasselbe, was auch das Allg. Pr. Ld. Recht Th. 1. Tit. 17.§. 134. bestimmt. [Obige Stelle bat den Auslagern viel zuschaffen gemacht, man vgl. bes. Franc. Calletii Commcni.ad til. de cvicl. c. VI. (T. M. II. p. 338.). Convcnicntissimwnest, si ßngamus, rem evinci a credilore, cid res erat obligala,et vni in, qui subs litit, pro parle sua s atisfeeit; sienim credilor iolam rem nihilominus evincil, slipnlatio in soli-dum commiltilur, et evielionis nom. cliam is qui pro parlesua salisjhit, conveniri polett. — Dass demungeuehtet nur Jederpro portionc hereditaria zu zahlen braucht, hat seinen Grundin ihr Interpretation der priitorischen .Stipulationen, oder wieFranc. Ramos del Manzano ad h. t. Itccit. Pars I. cap.K/f. sagt: Quia petitione defensionis est individua obli-gatio, et dividua quoad prac Station, ejus quod int er est.(s. auch /. 85. §. 5. h. t.) Denn die Obligatio evielionis hatzwei capila, primum ul venditor (heredes) denunliatus defen-dal; hier ist die obligatio rcspeclu petilionis individua. Alleinwenn re evieta in id quod interest agilur, eviclam vonesse, eo respcclu obligatio dandi est dividua, et quamvis ob remab iino non dnfensain contra amnes commissa pclitio sit, nontarnen cum effectu dupla vel id quod interest exigilur a singulis,nisi pro parle hereditaria. Zus. d. B.J