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4 (1832)
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531
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I'andkct. L. XL IV. Tit. 1. De exceptio/!., ]/rncscrij>tion. etc. 531

überkömmt, dessen Foderung in der erstem toi« seiner Behaiip-timg- in der letztern abhängig ist.

13. JULIAN. lib. L. I)ig. Wenn «ach Einleitung desVerfahrens in einer Erbschaftsklage einzelne Gegenstünde ge-lodert werden, so hat man angenommen, dass die Einrede:dnss in Betreff der Erbschaft kein Vorgreifen inder Entscheidung geschehen dürfe, nicht entgegen-sehe; denn es sind diese Einreden "wegen einer künftigenKlage, nicht Wegen einer schon erhobenen 10 ) begründet.

14. ALFEN. VAK. üb. II. J)ig. ~ Ein Iiaussohn ver-kaufte einen Sondergutssclaven, und stipulirte den Preig; die-ser Sclave hatte zurückgenommen werden müssen, und warnachher gestorben, der Voter foderte aber vom Käufer dieSumme, welche der Sohn stipulirt hatte; liier nahm man an,es sei billig-, ihm die Einrede auf das Geschehene enlgegenzu-gclzen, dass das Geld wegen eines Sclaven vcr-

suam in lite priui inslituta, propler quam praejndicio discepla-tur, scciindnm id, seit ex co, quod intenriit seit allegat in prae-jndicio. Verbi gratia: petit 'Vitin» ab Kröte, itt jiatronusu tuo liberto , ope.ras; Er/u libcrtinam condilionciit i/ijilialur,itaijue pracjudicio opus est. In isla Titiui probare rieb//, Kra-tern liberlum esse, et actoris partes sustinel, ejuia in praejndicioid altegat et intendat, jus nenipe palroiä in Krotem. l'iijnc.sagt Obs. V. 37. qua ui/ibiguitate (n. Anni. 1. dieses Tit.) de-ceptus Tribonianus kaue legem (j'J.) sub Tit. de excrpl. po-suil. Weshalb Düker /. I. p. 373. diese Stelle nicht ver-stehen kann, weiss ich nicht.10) Gothofre.d will von der zu Anfang des Gesetzes erhobe-nen ErbschafWklage nach Accursius verstehen) dass sie auch

schon (Iclinitiv entschieden sei; hierin unterstützt ihn V, ujuc.Obs. IX. 27. quin verum est fac tum Judicium dici de rejtidicala. Die nach ihm weniger zulässige Meinung, die Erb-srbaftsklage nur als o h seh wehe n d zu verstehen, unter-stützt er mit den Worten: Jiam actione» quidem ecleras postIttcm de liereditatc cunlest. diffirri, che istam cxccptioncmoppom n o n dieimus-, sed nun debere de iis judicem pro/tun-tittre antequam de liereditatc pronunciahltn sit; dies würde nunfreilich auf blins hinauslaufen, was die Wirkung der Einredebetrifft, und daher diese Interpretation weniger zulässig sein,«eil sie dem Sinn des Gesetzes widerspricht. Noodt Cotnm.ad l'and. I. 7. de hered pct. stimmt damit überein, will abercontestat am herauswerfen; hierzu ist keine Autorität vor-handen; die llasil. bestätigen sogar dieses Wort: /.mit nqoxc'c-T«nf** rrj; »ImQOVOfitttt x. ( r. I. Dieselben geben factum Judi-cium in dem Satz: cturn yiiQ niril t»]s ficfol.ovtJi]; xiviictOui , ov[ii\v ijjff xtvnOtltins avinCOttcu, also soviel als motum. DieSache ist zweifelhaft, indessen kann man wohl den Gründern desCujac. beitreten. Noch ist mir eine andere Meinung bekannt,die das Judicium hered. als obschwehend annimmt, und danndie Vindicatiou einzelner Sachen nicht nomine hcredis, sondernjure proprio versteht Sie bedarf keiner Widerlegung.

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