Druckschrift 
4 (1832)
Entstehung
Seite
1157
Einzelbild herunterladen
 

1'anukox. L. 1,. -ijt. 2. De dccuriuiMui et ßlüs euriim. 1157

«Mit Dem, welcher auf Zeit aus dem Rathe ausgeschlossen*nxi} denn dieser ist «ach Ablauf der Zeit ['Wiederum] De-euno. Aber auch an seine Stelle kann ein Anderer erwähltWerden, und wenn er dieselbe besetzt findet, so muss er eben-Jwls warten, bis eine leer wird"). §. 1. Wenn er nun aberWieder in den Rath einrückt, so kann gezweifelt weiden, obei * »» die Stelle trete, die er früher gehabt, oder in die, welchecr jetzt bekommen hat? falls etwa von der Reihe des Abslim-inens die Rede wäre. Ich halte aber dafür, dass cr die Stelleeinnehme, die er vorher gehabt hat. Nicht ebenso Der, wel-per auf Zeit verwiesen gewesen ist; denn dieser kommtgeicb einem Neuling- in de» Rath. §.2. Bei den Sahnen derecuHonen ist die Frage, ob nur Der als Decuriossohn gelte," s «n Vater zur Zeit seiner Zeugung- und Geburt Decurio™W> oder auch ein solcher, der geboren ist, ehe sein Vaterecuno wurde. Und zwar ist, soviel die Freiheit von Prügel-ale u„d Slrafarbeit in Bergwerken betrifft, die Herkunft> einem unadlichen (plebejo) Vater unschädlich, wenn dern *~ r ' nad,n « zur Ehre des Decurionats gelangt. Papinia-acht a " clx uezii 8' licu des Grossvaters ebendahin ein Gut-

Vat u!L ** damit I,,cl,t der SoLn von dem Schimpf deseeat elleckt weide - §• 3 - lst ah ^ der Vater aus dem Ratheder 7 " M ' orde "' so halte icu daf,i,, > dass, wenn dies vorder Ek U§rUn? 8ei " eS Soh,,es geschehen ist, dieser in Ansehunghin- e "- stel| e» nls Sohn eines Unadlichen zu achten sei; hatVerlo ^ Va <er nach der Zeugung desselben seine Würde

«oh,, ?",' S ,° Wird er na< * der lnilde ™ Ansicht als Decurios-Wel c l ° i 1Ct wcrden lniis se"- §• 4. Sonach wird auch Der,

e '- nnr i der Ve, ' weis " 1, 8' de s V«ters geboren ist, sobald"«"Ks"! VQ i *" K 08601 ** ist > einem Rathsherrnsohne gleich (sj-siinn. 8 ' c . aC | t; we,,n aber 1,a clilier, so ist ihm die Verwei-se T , ,fff - § - 5 - We,ln der Vater !, " f Z «t «»8 demle » ist • T" U " d de ' D mittlerweile gezeugt und gebo-

de r V 'i W ' er llailU als Dec " ri °ssohn geboren ? wenngleichDie Ses - t Versülut > eue er [wieder] in den Rath eintritt.d em wi d iT 1 ." ildei ' er Ansicht zu bejahen. §. 6. Ausser-eeben «J *? Ilic ' lt ""billigerweise dahiu ein Gutachten zuist dar"l' ' SS ' weun "' e,na "d von einem Unadlichen gezeugtlun'.t ' | Se '" * ater » yor seiner Geburt, das Dccurionat er-^j>> auer auch vor seiner Geburt wiederverloren hat, die

Wtfbiel 'V lf/ '"äiingcmle T-ast erscheint. Jenes zeigt die Ueber-httt »dqehm«L„i v r ,> lümisi 'ben Staats, dieses seinen über-Mittelalter P n.t n , V Ä S " Savigny Gesch. des röm. Rs. im

^) s. o. fr .; h ' L 8 : ~'- *:

J r - io. pr. ad mumc. 50. 1.