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Pandec*. L. XL1I. Tit. 5. D« r«*. aurlor. jud. pottiä. 381
* at 5 giebt der Priitor eine Klage ans seiner Handlung (in
JOctttm) und er wird in soviel verurtheilt, als deshalb, -weil
® weder verkauft noch verpachtet hat, weniger Nutzen gezo-
8«U Worden ist 133 ). Wenn indess eben soviel gezogen wor-
J u »t; al s gezogen worden wäre, wenn der Ertrag- verpach.
M oder verkauft worden, so kann ihm kein Vorwurf ge-
c i J cht Werden. Er leistet aber jenes auf so lange Zeit, als
jJ'Wcder er selbst oder auf sein Geheiss 13 *) ein Anderer im
,|'! S ". Z gewesen, bis dahin, wo dieser wiederaufgegeben wor-
u l «t; denn auch deshalb kann dem Gläubiger kein Vorwurf
Iah A werden ) weit er deu besitz nicht [früher] ergriffen
lii A Cr willkürlich und vielmehr in eigner Sache handelt.
l er g^ag gebracht wird [bei 'einem solchen Anspruch] al-
sind • C ' e "' ^ on t,er R,u S' er davon hat. §. 7. Diese Klagen
di n if! cllt verjährbar und werden sowohl den Erben als gegen
Begfr *° Xlud andere Nachfolger gestaltet. §. 8. Wenn das
4,,Ji /I > cl ' t (possessionis causa) beeinträchtigt worden ist
„ e g ' Unredlichkeit Dessen, welcher sich in Besitz gesetzt
i cl et > so wird gegen ihn [auch] die GefäbvdekJage gestat-
ebe'j ^ Vclclie a 'jer nicht mehr nach Verlauf eines Jahres, und
d So Wenig wider Erben und andere Nachfolger stattfin-
Straf Sle m c i ,,em Vergehen ihren Grund hat und auf
10 gerichtet wird;dav n 10 ^ PAlJ L. üb. L1X. ad Ed. — ausser inwiefern er 135 )daVOu ft«taen gehabt hat.
»Je nie}' ÜLP - lib « LXIL ad Ed - — Dem Erl)en ober ' wira'* gestattet, weil sie auch auf Verfolgung der Sache geht.
bjg. er l2 \ p AUL. üb. L1X. ad Ed. — Wenn Einer der Gläu-
y er j. e Beaftzeinsetzung in das Vermögen des Schuldners
i&esii' l S ° ^ rft 6 t sichs, ob blos dieser darauf Antragende zum
"«d A l^""-' 11 könne, oder oh, wenn einer darauf angetragen
1V «ixUi'> Jf or be, w»ligt hat, allen Gläubigern die Theilnahme-
tor '/',] i ., A passender ist es, zu sagen, dass die vom Prä-neu A Bewilligung nicht sowohl auf die Person des Ei-
ÜeS , swcuendeu » al » anf die Gläubiger [überhaupt] und
l'alb l S6 "' St z " bezieJie'n sei; wofür auch Labeo ist. Des-
hier • 1Ul eS audl niclxt 8cutjinen i als °h ein freier Mensch,
emem andern etwas erwürbe 136 ), weil Der, dem der
3) Nämlich — wie das Vorstehende lehrt — wenn er es In der»iff Si s< i hdde "; od« vermöge der aUergröbsten Nachlaa-
1U\t' gleichgeachtet wird, verabsäumt hat
"»; Jmsu; also sein Solin oder Sdave.
j^ Der U,,;,,. „der Nachfolger.
9 Was juristisch nicht denkbar war. Gajus II 95.
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