Pandkcv. L. LX. Tit. 12. De Überall cauta.
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sem PatroTi nicht zur Nachfolge gelangen. Und darum pfle-gen die Kaiser nicht leicht Jemand in den Geburtsstand zu-rückzuversetzen, wenn nicht der Patron einwilligt.
3. SCAEVOLA üb. VI. Respo?is. — Scaevola hatdas Gutachten ertheilt: du fragst, ob Der sich des Rechtsder freien Geljurt bedienen könne, welchen der ehrwürdigsteund erhabenste Kaiser in seinen Geburtsstand zurückversetzthat? Aber diese Sache hat weder einen Zweifel, noch hat*' (! Jemals einen solchen gehabt, weil es ausgemacht ist, dassu er in jeder Hinsicht in den Stand der freien Geburt versetztWerde, welcher jene Woldthat des Kaisers geniesst.
4. PAUL. Üb. IV. Sentent. — Audi nicht wider Wil-''u des Sohnes des Patrons kann ein Freigelassener in seinen
^"Cburtsstand zurückversetzt werden, <lcnn welcher Unterschiedludet Statt, ob dem Patron selbst, oder den Söhnen desselbenUnrecht geschieht ?
5. MODESTIN, lib. VII. Regulär. — Ein Freigelassener«uss mit Einwilligung des Patrons rom Kaiser in den Ge-
"••f'sstand zurückversetzt werden; donn das Hecht des PatronsKellt, wenn dies erlangt -worden ist, verloren. §. 1. Ein Frei-gelassener, welcher in den Goburtsstand zurückversetzt wor-° u ist, wird ebenso angesehen, als wenn er als Freier gebo-e " in der Zwischenzeit den Schandfleck der Sclaverei nichtgetragen hätte.
Zwölfter Titel.
De liberali causa.(Von dem Rechtsstreit über die Freiheit.)i. ULP. lib. LIV. ad Ed. - - Wenn etwa Jemand, der
»ich«reit
'im Zustande der ScJaverei befindet, über seine Lage 7aie u nicht gestattet, weil er vielleicht will, dass ihm uud
mein Geschlechte ein Unrecht zugefügt werde, so ist es in
sein Falle billig-, dass gewissen Personen die Erlaubnis»
e 8cue n -werde, für ihn zu streiten, z. 13. seinem Vater, wel-
j "diaiiptefe, dass sein Sohn sich in seiner Gewalt befinde;
,i "J 1 ouch, wenn der Sohn nicht will, so wird [der Vater
q >J für ihn streiten. Aber auch, wenn er in Niemandes
"'alt steht, so wird doch dem Vater dieses Recht gegeben
SoIj' We ^ " nmer ucm Vater daran gelegen ist, dass sein
dei " . "^''averei nicht erleide. §. 1. Auch umgekehrt wer-
d; ' ^* sogen, dass den Kindern [solcher] Eltern, auch wenn
d e)|i e es nicLt wollen, dieselbe liefugniss gegeben werde;
\y '' cs >st ja keine unbedeutende Schande für einen Sohn,
11 e * einen Sclavcn zum Vater hat. §. 2. Darum hat man
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