Der Hofgarten zu Düsseldorf.
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•an dem Wege, welcher östlich den Ananasberg verlässtund nach der Hofgartenstrasse führt. Dicht am Wassersteht auch eine sehr schöne Kothbuche (Fagus silvatica).Die grossen Ulmenbäume, welche auf der Höhe d.esAnanasberges stehen, sind bereits erwähnt, ausser den-selben finden sich aber noch eine ansehnliche Anzahlschöner Ulmenbäume in dem besprochenen Theile derAnlage
so wird der Platz an der Hofgartenstrasse,
wodie Bänke stehen, als Ulmenplatz bezeichnet, weil esUlmen sind, welche hier Schatten spenden und zur Ruheeinladen. Wie üppig die Bäume hier in der Anlagegedeihen, davon liefern ferner einen sprechenden Beweiseine prachtvolle Platane zwischen der Goldenen Brückeund dem Hexenberg, dicht daneben, unmittelbar am Wasser,eine Silberpappel (Populuscanescens) mit einem Umfang von5.20 m. Dieser Baum ist noch dadurch bemerkenswert!],dass derselbe durch einen Sturm im März 1876 umgeworfenund nachher mit grosser Mühe wieder aufgerichtet wordenist, wodurch derselbe, abgesehen von einer mehrjährigen
gelitten
Stockung im Wachsthum, nicht im geringstenhat. Unweit der vorgenannten Bäume stehen noch zweiExemplare der amerikanischen Nuss (Juglans nigra), zu■der Familie gehörend, aus welcher das Hickoryholz stammt.Einige sehr starke Pyramidenpappeln, welche durch dieinteressante Form und durch ihre alle anderen Bäumeüberragende Höhe hervortreten, haben leider in denletzten Jahren infolge ihrer Abständigkeit und wegender Gefahr für die Spaziergänger beseitigt werden müssen.An Bäumen aus der Anpflanzung neueren Datums sindzu nennen: Die amerikanische Silberlinde (Tilia argenteapendula), mit schöner Belaubung und schönem Duftwährend der Blüthezeit; eine Rothbuche mit starkhängenden Zweigen (Fagus silvatica pendula), derinteressanteste unter allen Hängebäumen durch die ab-norme Form der Krone; die Sumpfcypresse (Toxodiumdistichum); die Pyramidenbirke (Betula alba pyramidalis);eine gelbblättrige Pappel (Populus canadensis aurea);endlich die Atlasceder (Cedrus atlantica), welche in derTannengruppe, nördlich am Ananasberge, vorhanden ist;dieser letzte Baum ist in unserm Klima sehr empfindlichund leidet häufig durch die Strenge des Winters.
Von dem im Vorstehenden beschriebenen Theile derHofgartenanläge gelangt man nun weiter über die vier-reihige mit Linden bepflanzte Allee, welche vom RatingerThor zur Kaiserstrasse führt, in den Theil der Anlage,welcher, zwischen der inneren Stadt und dem nördlichen■Stadttheil gelegen, durch mancherlei Veränderungen an