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Der Hofearten zu Düsseldorf.
Wegen etc., aus Verkehrsrücksichten viel von seinerSchönheit eingebüsst hat. Vom Ratingerthor bis zurKaiser- und Inselstrasse, und von dort zurück am öst-lichen Abhänge des Napoleonsberges vorbei, sind die-vorhandenen Wege nur den Verkehrsbedürfnissen an-gepasst und haben dadurch Formen erlangt, welche einerGrartenanlage kaum mehr entsprechend genannt werdenkönnen. Der Kinderspielplatz ist seit wenigen Jahrenum das Doppelte vergrössert und mit einer grossen Anzahlvon Bänken versehen ; dadurch ist zwar einem Bedürfnissin ausgiebigster Weise entsprochen, welches mit demWachsthum der Stadt sich eingestellt hat, aber der Hof-garten hat, wie bereits gesagt, darunter gelitten.
Aus diesem Theil der Anlage sind das Buchen-wäldchen, die Reitallee und das Eichenwäldchenbesonders hervorzuheben. Unzweifelhaft ist das erstere alsein Beweis für die grossartige Auffassung bei der Anlage desganzen Hofgartens das bedeutendste. Es war eine schöneIdee, hier, inmitten der übrigen, mit Rasenflächen undgrossen Baumgruppen abwechselnden Parthien die An-pflanzung dieses Wäldchens in der Ausdehnung zu schaffen,wie wir es g 1 ück 1 i ch e r W eis e noch unangetastet besitzen •freilich hat man von Zeit zu Zeit einige Bäume, welchezu dicht standen, entfernen müssen, aber als Ganzes hatdas Buchenwäldchen keine wesentliche Veränderungenerfahren und es ist zugleich diejenige Pflanzung, welche vor-aussichtlich ohne jede Erneuerung die längste Dauer hat.
Bei sonnigem, heissem Wetter, besonders wenn ansolchen Tagen die Dämmerung und damit die abendlicheRuhe eingetreten ist, ist das Buchenwäldchen mit seinenhochgewölbten Bäumen ein Plätzchen, wo man sich wohlfühlen und von den täglichen Sorgen und Mühen er-holen kann.
Die Reitallee scheint erst angelegt wordenals die übrige Anlage bereits vorhanden war,im ursprünglichen Plan gar nicht vorhandenzu sein; denn es fehlt der ZusammenhangHarmonie mit der Umgebung; so ist der unmotivirteAbschluss der Allee in der Nähe des Napoleonsberges unddie dadurch bedingte mangelhafte Verbindung des Reit-weges mit dem weiter nördlich gelegenen Reit- und Fahr-weg hinter dem Napoleonsberge augenscheinlich. Ais-Spaziergang und als Zugang zu den inneren Anlagenhat die Reitallee grossen Werth.
Das weiter nördlich, die Inselstrasse begrenzendeEichenwäldchen ist von geringerer Bedeutung geblieben;,es ist das auf die Bodenverhältnisse zurückzuführen;
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