Hoch in den Lüsten, unbesiegtGeht frischer Reitcrsmuth!
Was unter ihm im Staube liegt,
Engt nicht das freie Blut.
Weit hinter ihm liegt Sorg' und NothUnd Weib und Kind und Heerd,
Bor ihm nur Freiheit oder Tod,
Und neben ihm das Schwerdr.
So geht's zum lust'gcm Hochzeitfest,Der Brautkranz ist der Preis,
Und wer das Liebchen warten läßt,
Den bannt der freie Kreis.
Die Ehre ist der Hochzeltgast,
DaS Vaterland die Braut;
Wer sie recht brünstiglich umfaßt.
Den hat der Tod getraut.
Gar süß mag solch ein Schlummer scynIn solcher Liebesnacht;
Zn Liebchens Armen schläfst du ein,Getreu von ihr bewacht. '
Und wenn der Eiche grünes HolzDie neuen Blätter schwellt,
So weckt sie dich mit freud'gem Stolz,Zur ew'gen Freiheitswelt.
Drum wie sitz säht und wie sie steigt,.Des Schicksals rasche Bahn.,