Noch dem Erdgeist ist cs Preis gegeben.
Mit dem Staube kämpft der Genius,
Reißt ec auch im Rausche der Gedanken,
Oft sich blutend los aus seinen Schranken.
Dann ergreift ihn ein bachantisch Wüthen,Wilde Meloüienblitze sprühn,
Aus dem Tode ruft er Sirahlenblütheii,
Und zertritt sie kalt, sobald sie blühn.
Wenn die letzten Funken bleich verglühten,Hebt er sich noch einmal, stolz und kühn,
Und versinkt dann.mit gewalt'gem Schnuren,Zn den alten Kampf mit dem Centauren.
Wilder Geist! jekt hast du überwunden.Deine Nacht verschmilzt in Morgenroth,Ausgekampft sind deiner Prüfung Stunden,Leer der Kelch, den dir das Schicksal bot.Kunst und Leben hat den Kranz gewunden,Auf die Locken drückte ihn der Tod;
Deuten Grabstein kann die Zeit zermalmen,Doch die Lorbeern werden dort zu Palmen.
Und dein Sehnen klagte nicht vergebens,Einmal wards in deiner Seele Tag,
Als dein Herz am kühnsten Ziel des Streben?Kalt und blutend auf der Wahlstatt lag.Sterbend lößte sich der Sturm des Lebens,Sterbend loßte sich der Harfe Schlag,