hebt die zehnte Elegie an, deren Fragment ein frühes,frühestes ist -. Aufrecht stand er, klaglos fest in derMannhaftigkeit, die die seine war.
Denn nicht Mittler sind diese Engel, und das istwichtig. Nicht vermittelnde Heilige oder Erlöser gab esfür ihn, mochte selbst der Engel Name ihm aus seinerkatholischen Kindheit zugeflogen sein. „Gott" bliebihm jederzeit die Namengebung für das All-einheit-lichste; wenn im „Stundenbuch" Gott nur als „Nach-bar" ansprechbar ist, weil schon die schmälste Ent-fernung von ihm eine absolute würde, hoffnungslosunüberbrückbare Ferne, so legt sich statt dessen hier,vor das erneute Hochgerissensein der Himmel überden Erden, gleichsam der Engelhorizont, eine optischeinigende Täuschung: die zugleich den Blick vomWeitern abschließt am Eindruck der blendendenSchwingen. Der im „Stundenbuch" zutraulichste undständigste Anruf - man darf davon sagen: zu ständigund vertraut, um noch irgend etwas aus ihm auszu-lassen, geschweige denn ihn jemals „unnützlich", miß-bräuchlich führen zu können - ist hier so unnenn-bar geworden, als habe sich sein Wortlaut an derEngel Flügelschlagen, Schwingenrauschen übertönt.
Und doch heißt es mit Recht: „----- weh mir, ansing
ich euch,-------wissend um euch.-----Wer seid ihr?
Frühe Geglückte, ihr Verwöhnten der Schöpfung,Höhenzüge, morgenrötliche Grate
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