aller Erschaffung, - Pollen der blühenden Gottheit,Gelenke des Lichtes, Gänge, Treppen, Throne,Räume aus Wesen, Schilde aus Wonne, Tumultestürmisch entzückten Gefühls und plötzlich, einzeln,Spiegel, die die entströmte eigene Schönheitwiederschöpfen zurück in das eigene Antlitz."
Was wir träumen könnten, zu sein, sind sie: unddamit verdammt es uns; eben ihre Leibhaftigkeit macht,daß wir nicht mitkönnen, wesenlos werden. Nurzagend, zweifelnd, ja verzweifelt fragen wir:
„Schmeckt denn der Weltraum,in den wir uns lösen, nach uns? Fangen die Engelwirklich nur Ihriges auf,-ihnen Entströmtes,oder ist manchmal, wie aus Versehen, ein wenigunseres Wesens dabei? Sind wir in ihreZüge so viel nur gemischt wie das Vage in die Ge-sichterschwangerer Frauen? Sie merken es nicht in dem
Wirbelihrer Rückkehr zu sich. (Wie sollten sie's merken.)"
(Zweite Elegie.)
Dasjenige, wodurch wir ihrer Leibhaftigkeit, Wirk-lichkeit gegenüber, wesenlos werden, ist deshalb ge-rade unsere Physis, das, was sich nicht verflüchtigenkann in solche Wirklichkeit, das Gehemmteste gegen-über solchen Ansprüchen, das Stoffliche. Wie immer,
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