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1 (1840)
Entstehung
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ebenfalls mustc die Siegburger Kirche den Decliant jährlich drei Tage und. Nächte mit seiner Begleitung von10 Berittenen bewirthen. Für dieses Alles soll in Zukunft die Abtei Siegburg dem besagten DecKantenjährlich zahlen 8 Mr. Zeugen dieses Aktes waren der Sänger der Aachener Kirche Heinrich, der Sellolastei-W erenbertus u. a, ')

Am G. jdus Junii 1191 bestimmte der Kaiser im Lager bei Neapel , dass von den. Giitorn der AachenerKirche zu Sinzich die Kanoniker zwei Theilfe und der Probst einen Theil erhalten sollen. 2 )

Am 4. nonas Octobris 1192 verzichteten vor dem Kaiser und dessen Bruder Philipp, Probst der Aache-ner Kirche, zu Sinzich Wilhelm und Volkundus von Sintzo auf das dasige Schulllioissen-Aiut und dessenHechte zum, Nutzen der Aachener Kirche. 3 )

Obschon die Leute von St. Adalbert (homiues S. Adalberli) zu den allgemeinen Lasten der Sladt Aachendas Ihrige beitrugen , so wollten doch die Aachener ihnen keinen Genuas an die Waldungen', den Weid-gang und andere Gemeinde - Güter gestallen ,. weil sie vom R'eiche dem sogenannten Stifl waren überge-ben worden und eigentlich nicht mehr zu der Gemeinde Aachen gehörten. Daher befahl der; Kaiser am4len nonas Novembr.is 1192 von Sinzich aus, der Gemeinde der königlichen Sladt Aachen, den Leuten desh. Adalbert , sowohl Geislichen als -Weltlichen denselben Antheil am die Waldungen, den Weidgang u. s.w.,, den sie vom Reiche genösse , zukommen zu lassen. 4 )

In dem Jahre 1192 schenkte der damalige Decliant der Maricnkirclio in Aachen und Probst des St.Adalbertslifis bei Aachen Conrad, seine Besitzungen, die er zu Connesdorp bei Sinzich gekauft halte , zuseinem und seiner Aellcrn Seelentroste , den Kirchen der beiden ebengenannten Slifter, und der Ablei Burt-scheid , mit allen Rechten , die er an diese Güter besass , doch behielt er sich lebenslänglich- vor , eineJahr-Rente von einer halben Mark'. Nach seinem Absterben soll ein zeitlicher Dechant des Adalberlstiflsdiese Güter verwalten und Sorge lragen , dass an seinem Jahrgedäehlniss der Marienkirche eine Mark, derAdalbcrtkirche eine halbe und der Abtei Ilurlsclieid ein Viertel Mark gegeben weiden, das Uebrige könneer nach seinem Belieben verwenden.

Die Güter bestanden in Baumgarten, Garten, Wohnung, Scheune j und einem Morgen Weinberg zuSinzich , einem zu Westheim und 1'/., ta Königsdorf , ferner 39 Morgen Ackerland, 5 Morgen Busch,un d 2 kleinen Wiesen. Dieser Bestimmung waren gegenwärtig von Seiten- der Marienkirche : der SängerHeinrich , der Scholastcr Worenbert, der Kellner Heinrich , der Kämmerer Ricolph u, a. Kanoniker, >Seilen de« Adalberlstifls , dessen Dechant Herrmann, der. Magister.Heinrich,.ete, ! )

on

') Cod. dipl. aquen. pag. 2«. N. 38.

2 ) Cod. dipl. aquen. pag. 27. IV. 30J

) Cod. dipl. aquen. pag, 30. IV. 30,

J l Cod. dipl, aquetl. pag. 4fi. IV, 07.

5 ) Cod. dipl. aquen. pag. 27. IV. 40;