189des Barden Dlorah.Du aber, o Herr, du kennst kein Ende! Ewig-keit ist der Grund=deines Wesens. Allmacht,Herrlichkeit, Güte, und Weisheit sind die Säu-len deines mächtigen Reiches; sind die Strahlendeiner unbegränzten Natur. Doch, wo wag ichmich hin. Ich muß, o Ewiger, aufhören, vondir zu singen. Meine Sinne verlieren sich indem unendlichen Meere deiner Vollkommenheiten,meine Kräfte sinken unter der großen Unterneh-mung; meine stammelnde Zunge ist viel zu schwach,dein Wesen zu preisen.Aber, o Vater der Menschen! du siehst mitGüte auf die Bestrebung deines Geschöpfes, ver-achtest den guten Willen deines Barden nicht.Du zeichnest sein Lied im Buche des Lebens, undtränkst seine Seele mit ewiger Wonne.Gott der Güte, laß mich, o laß mich zergehenin der Liebe zu dir. In der frühen Stunde desMorgens, dann werd ich frolockend, und Dank-barkeit voll den Lobgefang singen. In den Schat-ten der Nacht soll meine Stimme steigen zu dir.Lobe den Herrn, o Mensch, in der muntern Stun-de des Glückes, lob ihn, wenn düstres Leid dich
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