Morgenlied190mit Bedrängniß quält; denn wird er dir ein eher-ner Schild, und gegen die Feinde ein Thurn derKraft, denn Seufzer des Schwachen verwirft nichtder Herr, und Töne des Leidenden rühren sein Ohr.Natur behorche mein Lied, sämmtliche Schöp-fung lobe den Herrn.Erde, ich sehe den Duft deiner Wohlgerüchegen Himmel sich heben. Sie steigen empor inwirbelnden Kreisen; von dem unsichtbarsten Mooßebis zur erhabensten Cedar, vom kleinsten Wurmebis zum ungeheuren Elephant, vom geringsten Be-wohner des Meers bis zum entsetzlichen Wallfische,Pflanzen, und alle Geschlechter der Thiere, dieganze Schöpfung verkündet die Macht, die Weis-heit, und Güte, und Größe des Herrn. Vonseinem Throne strömt ewig Erbarmen, und Gna-de, und Liebe herab.Eine herrliche Musik erreicht mein Ohr. Esist der Jubel der ganzen Natur, die sanfter Em-pfindungen voll mit tausendfältiger Stimme dasLob des Schöpfers erhebt. Wie reizend, wie süßiſt dieſe Muſik für die Seele des Barden. Jauch⸗
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