1375ulima.Ein Gedicht.Eine Geſchichte verfloſſener Zeiten; Eine trauri-ge wehmütige Erzählung!Ich ſinge das traurvolle Schickſal Sulimas, desſchoͤnſten Mädchen von Moma; Ich ſing den Todvon Kalmar, dem tapfersten Jüngling von Ullin.Das Meer hörte auf zu brüllen: Der heulendeSturm war gelegt: Die langen Schatten der Nachtrollten über die westlichen Fluthen: Die ganzeNatur genoß Ruhe: Alles ausser der traurigen Su-lima. Ihr Seele war in Wehmut gesunken. Schlafwar fremd ihrem Aug; denn der Jüngling ihrerLiebe hat den Segel gehoben, und seinen schwachenKahn der schreckbarn See anvertraut, mit demgrausamen Dago zu kämpfen; Dago, der ihrenVater in Ketten geworfen, und ihn zu seiner ent-fernten Insel geführt. Seine Abreis belud sie mitSchmerzen, aber sein Versprechen der Rückkehr,und die Hoffnung der Befreiung von Ulmor still-ten in etwa die Schmerzen ihres Leidens: JedenJ5
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