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Neu-entdeckte Gedichte Ossians
Entstehung
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173Ein Gedicht.erweicht. Ich hörte einen Lärm. Ich dachtean Sulir. Es war nur ein Hauch des Winds,oder das Geschrei eines fliegenden Geyers. Icheilte zum Ufer.Wo ist mein Vater, sagtSulir, wo ist der veraltete Fürst? Meine Seuf-zer, meine Thränen brachen heraus, * * * *Warum willst du das Lied der Wehmut verneh-men, warum erneuern meinen SchmerzenDie Täge voriger Jahre wachsen dunkel in mei-ner Seele, sie verwelken in meinem Gemüt.Was sind die Thaten der Kinder der Menschen!sie verschwinden, wie die Schatten des Westes,wenn sie über die Ebne von Semin sich stürzen,und keine Spuren hinterlassen. Sohn der geflü-gelten Jahre, warum bist du eitel wegen deinerMacht? Heut prahlst du in dem Stolze deinerKraft. Morgen wirst du Bewohner der engenBehausung. Man wird die Stärke deines Armsvergessen. Deine permodernden Thürme werdenliegen unbekannt, und der Stein deines Lobs zer-fallen in Staub.Aber du starker Geist des Himmels, du alleinwirst nimmer vergehn. Ewig wird dauern deinRuhm. Endlos wird sein deine Macht. Wer