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Neu-entdeckte Gedichte Ossians
Entstehung
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174Sitrick. Ein Gedicht.känn vor deinem Arm bestehn? Grenzlos wohnstdu allein. Wer kann den Ort deiner Wohnungausmessen? Dein Hauch ist Leben. Die Himmel;die Erde, das stürmische Meer geben Zeugniß derGröße deines Herrschens. Sie sind die Kinderdeines Willens. Du sprichst; der ungeheureBerg zertrümmert. Du schreitest daher in derKraft deiner Macht; die Wolken sinken unter denTritten deiner Füße. Donner rollt deine Wortevoran. Du befiehlst dem Wirbelwind zu wüten;die Meere krümmen sich, der ganze Erdboden zit-tert. Du befiehlst dem Orkan aufzuhören; allesliegt in Ruhe. Du giebst Licht zu der Sonne,und sagst ihr: "wärme den Erdklotz, gebäre denTag. "Du sagst dem wandernden Mond':vertritt ihre Stelle bei Nacht; den funkelndenSternen: "vergoldet die blauen Gewölbe des Him-mels. Es geschieht. Aber du schwacherSohn der beflügelten Jahre, woher fließt die Quelledeines Stolzes? Warum prahlst du wegen deinerMacht?