172Sitrick.Er streckte seine veralteten Hände heraus.Ich hob den Gebieter vom Boden. — Er versuchtezu sprechen, aber seine Stimme war vergangen.Eine Thräne träufelte längs seiner Wange, undfiel an seinem schneeweissen Barte herab. EinSeufzer stürzte aus seiner leidenden Brust. Ersank schwach in meine Arme.Kolmul," sagt er, "ich spüre mein End.Ich fühle die dringenden Pfeile des Tods. — AberFreude begleitet den Schluß meines Lebens.Willig scheid ich zu meinen Vätern. — Führ mei-ne Tochter zu Semin. Dort wird sie zwischen denMädchen von Erin, wie der funklende Stern desAbends erglänzen. Sie werden den Vater vonSulir loben, und Thränen über sein Grabmalvergießen. — Seine Stimme vergieng, und sei-ne Seele flog zu den Winden.Frieden begleite deinen Schatten, o Lamor.Dein Namen wird in Liedern beehrt. Du warstgroß unter den Söhnen der Mächtigen. Deine See-le war mild, wie die Strahlen der Sonne, wennihre wärmende Hitze die grünen Blätter des Forstshervorruft, und die rauhen Aeste der alten Eiche
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