148Sittick.rohenden Gebärden zeigten die Verwirrung seinerSeele. Schreckbar schien er, wie eine brennendeEiche, deren veralteten Stamm ein Luftbild inseinem Laufe entzündet, und ihren hohen Gipfelversengt. Zu Zeiten börstet die Flamme durch ihrekrachende Rinde. Wallend, wankend, steht sie andem Rande einer Klippe, und drohet dem ThaleVerwüstung. Die rothe Glut beleuchtet seine schlän-gelnden Ströme; der benachtete Wandrer siehtdas verzehrende Feuer. Zitternd eilt er von demThale hinweg, und flieht die drohenden Gefahren.Soll das Blut meiner Krieger, sagt erungerächt die Ebne von Erin beflecken! Mein Va-ter, ich seh deinen erzürnten Geist vom wirbelndenKreiſe des Teiches aufſteigen.Du wirfst mir mei-ne niedrige Gelassenheit vor.Führer von Loch-lin du sollst Rache genießen.Ströme von Blutsollen deinen Schatten begnügen!Tor! meine Seele arbeitet mit einem mächtigenGedanken. Du kennst den stolzen Führer vonErin, den kriegrischen, den kühnen Kalahan.Sein Schwerd stützt die Söhne Innisfails. Wieeine verzehrende Fluth hemmt er mich in der Mitte
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