140Sulima.Ach Kalmar, warum zögerst du zu kommen!Warum läßt du Sulima in KummerHäufige Thränen fließen von ihrem Auge we-gen dir: du gebärst den Seufzer ihres Busens:doch genießest du nicht ihre Thränen. Du hörstauch nicht das sanfte Säuseln ihrer Seufzer.Ach Kalmar, kehr zu deiner Geliebten zurück,kehr zurück, und lindre ihren Kummer.Wenn gebrochener Schlummer meine schmerz-vollen Augen versiegelt, vermehren sich noch meineSchrecken: Mich dünkt, ich seh dich verlassen undbleich: Mich dünkt, ich seh dich gräßlich undtodt; dann erwach ich, und mein Kummer wirdvermehrt.Ach Kalmar, kehr zu deiner Geliebten zurück,kehr zurück, und lindre ihre Pein.Ha, ich sehe einen Geist schwebend über dieFläche des Meers: halb ist sein Antlitz verhüllt,es scheint traurig, doch hold. Ich sehe die grü-nen Wogen schäumen durch das dünne Geweb sei-ner Bildung. Er scheint Sulima zu winken.Warum quälſt du mich ſo, du ſchattigte Bildung!warum folterst du so meine Seele
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