141Ein Gedicht.So klagte das Licht der Schönheit; dannwarf sie wieder ihren Blick über die steigendenWogen: sie sah etwas zum Fuße des Felsen hin-treiben. Sie wandt' ihre Schritte dahin. Eswar der Leichnam ihres Kalmars. Ihr wildstar-rendes Aug entdeckt den Geliebten. — Ein lautesGeschrei entfuhr ihrer Brust. — Plötzlich sank sieauf seinen Busen. Ihr Herz brach; ihre Seeleschied in einem Seufzer.Hebt ihr Grab, ihr Mädchen von Moma;legt Kalmar zu ihrer Seite. Kein sanfteres Paarsoll je die grasigten Fluren von Erin zieren:Ach, fügt euch zu meinem Gesange, sendet ihrenNamen zu den künftigen Zeiten.Steigt herab, ihr Geister der Hügel, steigtherab, und horcht unsre Lieder.Schön war das Mädchen von Erin, sanft undgütig die milde Sulima.Ihre Augen glichen zween funkelnden Sternen,die ihre Stralen durch die Gewölben des Him-mels herabschießen, und die nächtlichen Hügel be-leuchten.
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten