128Oßians letztes Lied.Auf,“ sagte der Jüngling, "Gellamin auf,Struthdarg, Mathons wildblickender Fürſt hatdeine Hallen bestürmt. Sein Arm ist der Donnerdes Himmels, der die Söhne der Thäler versengt.Sein Schwerd trieft vom Blute deiner Freunde.“Ich stürzte mit unsern Führern von der Jagd.Unglücksahndungen schwollen in meiner Seele.Ich floh zu meinen traurvollen Hallen, dort fandich meinen zarten Colulla rollend in Tod, einengebrochenen Speer in seiner Seite. Quellen vonBlut rauschten aus seinen Wunden; er sah mich,streckte seine Rechte, und sprach:“Gellamin! der Arm meiner Jugend warschwach. Ich suchte Sulvira zu schützen, aberStruthdags Schwerd überwand; er entführtedas weinende Mädchen, und lächelte über ihrschmerzliches Wimmern. Der Tod erschreckt nichtdie Seele Colullas; er fiel in der Tapfern Streit.Seine Worte zerrissen mein veraltetes Herz.Wild, verzweifelnd, grimmig flog Torlath. Wutschwang seinen beflügelten Lauf. Seine jugendli-Sul-chen Schritte giengen schneller, als meine.pira
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