12•Oßians letztes Lied.seine kriegrischen Helden. Aber nur wenige be-gleiteten seine Schritte, denn seine Seele warfriedsam.Sulvira blickte den edeln Jüngling, der gehei-me Seufzer ihrer Liebe erhob sich. Ich segnetediesen Schimmer der Jugend, und versprach ihmdas errötende Mädchen. Würde umfloß ihre statt-lichen Schritte. Liebe flammte in ihren blaurollen-den Augen. Ihre Stimme war die Muſik derHarfen: Ihr Herz großmütig und mild. Freudeherrschte in den Hallen Slimonas. Wir verzehr-ten die Nacht in Gefängen.Sobald nun der graue Morgen erschien, unddie Sonne ihr ungeschornes Haupt aus ihremwässerigten Lager im Meere erhob, sammelten wirdie springenden Hunde der Jagd, und schritten zuGormbans waldigten Hügeln zu den Pfaden derastigten Hirsche. Wir befärbten unsre Speere imBlute der Eber der Berge. Wir genossen drei Ta-ge, in den Wäldern, das Mahl. Die Kraft derMuſcheln goß ſich umher. Mit eilenden Schrit-ten kam Farbil heran. Wehmut bedeckte sein Ant-litz. Seine Worte waren mit Seufzern gebrochen.
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