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Neu-entdeckte Gedichte Ossians
Entstehung
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126Oßians letztes Lied.mut meinen Busen zerreißt. Braust ihr düsternStürme des Nords! schlagt wilde Meere gegen dieWolken. Doch hemmt euer eitles Bestreben,ihr schildert nur schwach die Verwirrung meinerSeele.Ach wo bist du, sanfte Sulvira, du liebreichstesMädchen unsrer Hügel! Wo ist dein Bruder Co-lulla, die Hoffnung meines sinkenden Alters?Warum flieht ihr vor eurem Vater? Warum laßtihr ihn einsam im Jammer? Mich dünkt: ich sehezu Zeiten eure blassen und dämmernden Geister,wenn der schwache Strahl des Monds die braunenSeite der Wolken befärbt. Ich ruf eure liebreichenGestalten, aber ihr gleitet unfreundlich hinweg.Ihr Felſen horcht mein trauriges Lied! Ihr Waͤl-der erschallt von meinem Jammer.Meine Hallen waren die Zuflucht der Frem-den; mein Schwerd das Schrecken der Feinde.Aber was nützte meine Kraft? Was nützte meinewirtliche Seele! Forlath kam von Alpions Klip-pen, den sanften Strahl Slimonas zu werben.Hundert Hügel erkannten sein Herrschen. Zahl-reich waren die Hirsche seiner Wälder, zahlreich