Lieder der Tröster.116Ende von allem. Die Wege der Menschen sinddunkel. Irthum und Laster umnebeln ihre Pfade.Sie seufzen nach vergänglichem Glücke, und ver-ſäumen die ewige Freude.Leiden durchdringt meine Seele, wegen denSöhnen von Erin. Sie sind mitleidig und tap-fer, und der Saame der Tugend ist in ihren Her-zen gepflanzt. Aber traurvolle Schatten bedeckenihre Gemüter, und das Licht deines Wesens er-reicht ihre Seele noch nicht. Oeffne ihnen großesWesen! die Schätze deiner Weisheit, lehre siedich zu lieben, lehre sie deinen Willen vollstrecken.Er sprach: Die Himmel schienen plötzlich sichzu öffnen. Eine Fluth von unnennbarem Glanzeströmte von allen Seiten herab. Umgeben mit un-endlicher Glorie, erschien das allmächtige Wesen,und von dem Throne seiner Herrlichkeit erscholldie mächtige Stimme. Sie durchdrang das In-nerste meiner Seele.„ Myriaden von Welten sind die Werke mei-ner Hände. Ich erfreue mich des Wohl mei-ner Geschöpfe. Ihr Glück ist die Wirkung meiner
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