117Ein Gedicht.Liebe. Bald soll das Licht meines Wesens dieSöhne von Erin beleuchten. Ich habe mit Freu-de die Redlichkeit ihrer Seelen, und die Wohlthä-tigkeit ihrer Herzen gesehen. Meine Liebe wird sieumfassen. Mein mächtiger Arm wird sie beschützenin der Stunde ihres Leidens, und in der Zeit ihrerWehmut. —Dann hörte die Stimme des Allmächtigen auf.Ich fiel zu Boden, unfähig, die Strahlen sei-ner Herrlichkeit zu ertragen. Fulir hob mich vonder Erde, und sprach mildthätig diese freundlichenWorte.Lamin, geh zu den Führern von Erin, meldihnen, was du vernommen, erzähl ihnen, wasdu gesehen. Werden deine Worte ihre Herzen er-weichen, dann ist der Tag ihres Trostes nicht fern.Er drückte meine Hand an seinen Busen, undThränen der Freude träufelten von seinen halberloschenen Augen. Dann fürs erstemal, Oßian,fühlt' ich unbefleckte Freude, und lauteres Glückbegleitete seitdem meine Tage. Oft hast du mitH3
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