Bosmina.94bäumenden Speer. Die irrende Lanz flog überden Held, und traf die Seite von Colthar, Col-thar, den Führer, den Fingal geliebt, den Freundseiner Jugend, und Gefährte all seiner Kriege.Wildjauchzend stürzte Malkarglos heran. Ersuchte die Waffen des Kriegers zu heuten. Fingalbrannte vor Zorn. Durch das Kinn durchdranger den düstern Führer. Die blutige Spitz durch-bohrte sein Haupt, und theilte seine buschigtenLocken von hinten. Wimmernd fiel der Gebieterzu Boden, all seine Krieger entflohn. Fingalverfolgte ihre Flucht. Unter seiner Rechte stürztendie Feinde, wie Hirsche unter den Pfeilen desJägers. Aber, o Vater! dein Lauf beschloß sichmit Jammer!Der König vernahm das Winseln eines Mäd-chen. Aus Mitleid wandt' er seine Schritte da-hin, entschlossen, der Schönen zu helfen. Erblickte ein Mädchen, sich wälzend im Tod. Blutrauschte aus ihrer schwellenden Brust. "Wer bistdu? sagt Fingal, "welcher Feiger hat dir dieseWunde versetzt? Meine Hand weiß vielleicht deinBlut zu stillen. Oft hab ich die Wunde der Ta-pfern geschlossen. Sie wandte sich, sie kanntedie Stimme ihres Vaters. Er sah Bosmina,
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