Ein Gedicht.93zusammen, Selmas weißhändigte Tochter zu lo-ben. Aber immer sang er am liebsten von dir.Ach! er fiel in seiner Jugend! Er fiel unbekannt,durch die Hand seines Freunds! Seinen Fall zurächen, rückte Conloch voran. Er kannte mich,und wandt sich hinweg. Wir stürzten in dieMitte des Kriegs. Gaul mähte Reihen der Fein-de, wie eine Flamme im Sommer durch dieHeide der Berge sich reißt. Malkarglos verheerteMorven. Von Flügel zu Flügel wütete die Schlacht.Fingal wirbelte seine Klinge, und hob seine schreck-bare Stimme. Freude schimmerte im Antlitz derFührer. Sie kannten die Zeichen des Königs.Schrecken erfüllte die Seelen der Feinde. Fingalrollte ihre Reihen vor sich. Sie fielen, gebrochenunter seinem Stahl, wie Wellen von den rauhenSeiten eines Felsen, der von Morvens erhabnenKlippen gerissen, krachend ins Meer herabstürzt.Schreckbar waren die Blitze seines Speers. Zer-störung lief vor seinen Schritten. Krieger erla-gen, oder flohn.Malkarglos sah die Flucht seines Heers. Esempört sich der flammende Stolz seiner Seele. Erstürzte wütend gegen den König, und warf seinen
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