92Bosmina.wenn starke streitende Geister von ihren Wolkendie heulenden Stürme verschicken, und die brül-lenden Wogen gen Himmel empören; wie dasKrachen und Brüllen der börstenden Berge, wenneingeschlossene Flammen ihre arbeitenden schwan-gern Leiber zerreissen, und ihre zerschmettertenEingeweide in die Wolken vertreiben. So schreck-bar war das Geprassel der Schlacht. Durch dieReihen fliegen Schrecken und Wut. Krieger fal-len an Krieger. Stahl rasselt und schimmert anStahl. Durch die Scenen schreitet grimmig derTod, und wittert Wunden und Röcheln der Hel-den. Ehrwürdige Gestalten verflossener Zeitenhangen aus ihren Wolken, die Thaten ihrer Söh-ne zu schauen. Speere zischen durch die störrischeLuft. Gebrochne Panzer gleissen am Felde. Ueberder Heide dehnt sich der Sterbenden Aechzen.Morvens Wälder und Felsen erschallen. Weitfleußt der Tapfern Blut. Unter meiner Rechtefiel Cormath, mein Speer versenkt in sein Herz,schütterte in seiner Brust. Sein Helm stürzte zuBoden. Ich sah, und beweinte den edlen Jüng-ling. Er war dein Freund, o Bosmina! Erstimmte reizende Lieder: sanfte Musik floß vonseiner Zunge. Oft huben wir unsre Stimmen
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