Ein Gedicht.91flogen über die Fläche des Meers. Fingal sahdiese gräßlichen Zeichen. Er sah, aber scheute sienicht.Albions Klippen erſchienen, und Morvensfelsigte Hügel. Sie schimmerten zum frühenStrahle des Morgens. Ihre grünen Wälderwallten reizend zu unserm Gesichte. Wir warfenunsre Jugend über die Küste. Vor ihnen schrittFingal, wie eine feurige Säule, und suchte dieFeinde des Lands. Wir fanden sie an der HeideFüramons, alle mit blitzenden Waffen bedeckt.Fingal rief seine Krieger, und sprach eilends zuseinen Führern: "Kein edler Feind ist vor euch.Keine Krieger, die Ruhm in Waffen aufsuchen.Sie sind der Liebreichen Feinde. Sie kommen,Morvens weißhändigte Töchter zu schimpfen.Heut brauche jeglicher Held seine Kraft. Laßunsre Führer heut brüllen durch die Reihen ihresStolzes. Laß sie ihre stolzen Häupter heut beugen.Laß jene mit Jammer erfahren, daß nur der un-glücklichen Söhne Morvens hochbusigte Mädchenbeschimpfen. Dann hob mein Vater seine mäch-tige Stimme, und rollte plötzlich die Schlacht.Wie der wilde Kampf des wütenden Meers,
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