90Bosmina.Treffen geführt; oft mit ihnen die Gefahren desKrieges getheilt.Fingal befahl das Mahl zu verbreiten. DieFreude der Muſcheln goß ſich umher. Aber duͤſtreWehmut saß an der Stirne des Gebieters. Sor-gen füllten seine männliche Seele. Seine Gedan-ken rollten nach Morven; kein Bard ergötzte unsmit Liedern. Wir waren mit Jammer beladen.Schweigen herrschte umher. So sieht der er-ſchrockene Jäger Dunkelheit die helle Scheibe derSonne bestürmen, und seine Pfade mit Schattenbedecken. Zitternd betrachtet er die Abnahme ih-rer Strahlen. Schrecken erhascht seine Seele:Schweigend, erstaunt, schaudert er bei der furcht-baren Erscheinung. Endlich hob Fingal seinetraurige Stimme: "Oßian, spann meine Seegel,der Feind wütet in Morben.Wir stürzten zum Ufer. Wir spannten unsreweissen Seegel zum Winde, und durchpflügtendie schäumenden Tiefe. Düster, und laut in ih-ren brausenden Wirbeln, flogen Nachtgeister vor-bei. Winselnde Stimmen wurden vernommen.Röthlichte Sterne funkelten schreckbar durch ge-brochne Wolken. Grüne Luftbilder des Todes
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