Bosmina.84Abwesenheit seiner Strahlen betrauert. Ihre Klei-der waren vom grauen Nebel der Wüste. Zährenfielen von ihren erloschenen Augen. Oft steigt derverworrne Seufzer ihrer Brust. Endlich brachin traurigen Tönen ihre schwache winselnde Stimmeheraus! —„Unglücklicher Fingal! deine Jahre sind zumJammer bestimmt! Immer muß Stahl deineRechte belasten; immer Unglück deinen Stammüberfallen! Deine Hallen, die Zuflucht der Frem-den, sind entehrt; in Morven wütet der düstreMalkarglos. Das Blut deines Volks trieft anseinem Schwerde. Auf, Fingal auf, fleuch zurHülfe Bosminas!“Sie ſchied in ihrem Wirbel, wie die ſcheidendeSonne, wenn ſie ihr Antlitz in den weſtlichenFluthen verbirgt, aber noch einige tröstende Strah-len hinterläßt.Fingal fuhr plötzlich in Waffen empor. Ergriff seine bäumende Lanze. Die reizende halbsichtbare Bildung erschien noch seinem Gesichte.Noch erſchallten in ſeinem Ohre die traurigen Toͤne.Die Augen meines Vaters waren schreckbar. Wut
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