1land. Er soll 744 geboren seyn. 1) Thi-adgrim sein Vater war der Sohn Wir-sings (der sich vor der Tiranney des frie-sischen Königs Radbod zum fränkischenHerzog Grimold hatte flächten müssen)und der Adelgard. Seine Mutter Lias-burg, die Tochter Nothrads, und derAdelburg. Sein jüngerer Bruder Hil-degrim, Biſchof zu Halberſtadt, undnach Ludgers Tode zugleich Vorsteher undVerweser der Stifter Werden und Helm-städt. Sein Leben fällt in eine Epoche,welche eine der merkwürdigsten und fürTeutschland, und sonderlich für Sachsendie wichtigste war. Er war Schüler, Leh-rer und Freund der berühmtesten Männer,und ein Liebling Karls — in jeder Hin-sicht — des grossen. Menschen glücklich undzur Erkenntniß Gottes fähig zu machen,das war das besondere Ziel, welches er sichvorgezeichnet hatte, dem er mit rastloserThätigkeit, doch ohne Geräusch, mit wah-rer christlichen Demuth entgegen arbeitete,und wobei ihm sein eigenes Vermögen sehrzu Statten kam 2)Wittius in Hist. ant. Sax. L. 2. p. 129.und andere vor und nach ihm, und ſelbſtunser Cincinnius (der eigentlich Kraus-haar hieſſe) laſſen den h. Ludger vonder h. Ida aus der Taufe heben, wel-che aber erst 809 den Grafen Eebertge-
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Über Stadt und Stift Werden und dessen Verhältnisse zu den Grafen von der Mark : staatsrechtlich bearb.
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