12schiffbaren Fluͤssen, so sieht man auch hierdas Gewirre des Fleisses, und der damitverbundenen eigenen Lebhaftigkeit. Schiffebefrachtet mit Steinkohlen, Glas, Kalk,und Waaren allerlei Art, Wasserfälle,(Schlächte) Schleusen und Muhlen ꝛc.ellenden dieses Gemälde..Die Ruhr entspringet in der GrafschaftArensberg, und ergießt sich bei Ruhrortim Herzogtum Cleve in den Rhein. Sieiſt nach einer Uebereinkunft zwiſchen allenStromherrschaften von 1773. und beson-ders mit der Abtey Werden, in FolgeCabinetsordre vom 3. Jul. und des zwi-ſchen dem damaligen Kriegsrath von Ber-nuth, von preußiſcher, und dem Kanzley-director Dinkerkuß, von Werdenſcher Seite,am 8ten Sept. n. J. abgehaltenen Com-missions⸗Protokolls durch Schleusenſchiffbar gemacht; dennoch nicht zu jederJahreszeit. Die Schleusen sind: Graf-schaft Mark: Herdicke, Wetter, Wit-ten, Steinhausen, Herbede, Stipel,Blankenstein, Hattingen, Dahlhausen,Horst. Stift Essen: Spillenburg, Rah-mannsmühle. Stift Werden: Balde-net, Neukirchen, Papiermühle. Herzog-tum Berge: Kettwig, Mühlheim. DieKettwiger Schleuse liegt zwar im Wer-denſchen Waſſer, gehört aber Kurpfalz.Ausser diesen Schleusen sind nach derzweiten, und achten am Horkoten, undbey
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Über Stadt und Stift Werden und dessen Verhältnisse zu den Grafen von der Mark : staatsrechtlich bearb.
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