#240Redlichen, so lange er lebt und begleite ihn bis zurErndte des ewigen Lebens!! — — Und wer gebenkann, meine Brüder, der gebe so wie er und wie1Bogs! —IV. Es ist uns endlich viertens noch übrig,den reichen Boas als einen Biedermann, demPflicht und Recht heilig ist, zu betrachten.Gedenket einmal des reichen Mannes im Evan-gelio und so manches Andern, der demselben ähn-lich ist. Wozu hatten ihn doch seine Reichthümerund die guten Tage, die er herrlich und in Freu-den verlebte, gebracht! Wie vergnügungssüchtig warer geworden! wie hatte er sich so ganz und gar vonnützlicher Thätigkeit, von ernsten Sorgen und Ge-schäften entwöhnt! wie hatte sich Leichtsinn und Ge-dankenlosigkeit seiner Seele bemächtigt! wie hatteer sich der Ueppigkeit und Schwelgerey ergeben!wie hatte er alle edlern Empfindungen aus seinemHerzen verlohren! wie gleichgültig und kalt war ergegen ſeine Nebenmenſchen geworden! wie wenigrührten ihn die Angelegenheiten Anderer! wie warer durch sein sinnliches Leben unter sich selbst ver-sunken! wie weit war er von Gott und göttlichemSinne gewichen! Von dieſen Thorheitenund Sünden, wozu Reichthum undHerrschaft den Menschen so leicht ver-leiten, hatte sich Boas enthalten. Zu
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