44275gt.prediteZwölfAllerdings ist es schwer, sehr schwer, die Heiterekeit des Geistes, von der in unsern beyden vorher-gehenden Betrachtungen die Rede war, zu erlangen.Die Triebe und Leidenschaften, ohne deren Beherr-schung man nicht heiter seyn kann, sind mächtig undſtark. Gewiſſenhaftigkeit und Treue in der Anwen-dung des Lebens, welche zur Heiterkeit unumgänglichnöthig ist, ist leichter gepredigt als geübt. Der feste undlebendige Glaube, der dazu erfordert wird, ist nichtJedermanns Ding. Zu einer ſorgfältigen Uebungund anhaltenden Gewöhnung fehlt es gar zu häufigan Gesetztheit und Ausdauren. Und die mancherleyHindernisse und Schwierigkeiten, welche die Heiterkeitzu einer schwer zu erlangenden GemüthsstimmungS 2
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten