•zurückgekehrt sind, werden wir die Hoffnung hegendürfen, daß es werde besser werden auf der Welt!II. Es giebt zweytens auch eine Einfalt inGrundsätzen und Ueberzeugungen. Manist nie so bekümmert und gedrückt und nie mehr inGefahr zu fehlen, als wenn man zu vielerley Vor-schriften zu befolgen und zu vielerley Rücksichten zubeobachten hat. Dies ist alsdann der Fall, m. Fr.,wenn man irdische Wohlfahrt für das höchste Gutansieht und darum stets darauf ausgeht, seinGlück zu machen. Denn das Glück erscheintunter hundertfachen täuschenden Gestalten, und beymAnblick derselben weiß man oft gar nicht, in wel-cher Gestalt man es am leichtesten erhaschen könnteund am liebsten erhaschen möchte. Oft meynenwir es in den Häusern der Reichen zu sehen, woalles Pracht, Herrlichkeit und Bequemlichkeit ist.Oft glauben wir es da gewahr zu werden, wo einMensch in hohen Ehren steht und weit um sich hereinen hellen Glanz verbreitet. Oft dünkt es uns dazu seyn, wo große Weisheit, hohe Kunst, tiefeGelehrsamkeit herrscht. Oft meynen wir seine Stim-me aus dem rauschenden Gewähle großer Gesellschaf-ten zu hören. Wer darauf ausgeht, einzig daraufausgeht, sich des Glücks in irgend einer von diesenoder einer ähnlichen Gestalt zu bemächtigen, der ge-8 2
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