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Predigten und Reden an Festtagen und bey besonderen Gelegenheiten
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25von unsern Kindern alles, was ihnen nur einiger-maßen unangenehm ist, sofort entfernen; wennwir es nicht über das Herz bringen können, unsernKindern lästige Geschäfte aufzutragen; wenn wirdarauf ausgehen, daß alles, was unsre Kinder thunund was ihnen geschieht, zu ihrem Vergnügen ge-reichen soll; wenn wir es nicht ansehen können,daß unsre Kinder eine Arbeit mit Widerwillen über-nehmen; wenn wir unsre Kinder nichts wollenlernen lassen, als was ihnen Vergnügen macht;wenn wir ihnen auch im Unterrichte alles spielendund scherzend wollen beygebracht wissen; wennwir sie aufhören lassen, etwas zu lernen, sobald esihrer Laune misfällt; wenn wir unsern Kindernkein Vergnügen, welches sie wünschen, versagen;wenn wir unsre Kinder an allen Gesellschaften, diewir besuchen, Theil nehmen lassen; wenn wir unskein Gewissen daraus machen, unsre Kinder ihrerNeigung zu überlassen; wenn wir ihnen keinehöheren Begriffe von dem großen Werthe der un-wiederbringlichen Zeit und keine höhern Begriffe vondem, was des Menſchen Pflicht iſt, beybringen:dann, o dann lasset es uns nur nicht erwarten,daß es anders werden wird; dann wird dieses jetztaufwachsende Geschlecht einst noch armseliger seyn,daß man ihm seinen Unwerth an der Stirne wirdlesen können! O ihr unerfahrnen Kinder, ihr