1579•5„O wohl uns! wir sind nicht traurig, wie die,„die keine Hofnung haben. Jesus lebt, und„wir werden auch leben! Dein unvergängli-„cher Geist ist in uns allen und ewig werden„wir seyn, ewig denken, ewig wirken, ewig„Deinen Segen empfinden, ewig zu Dir em-„porsteigen. Sey von uns hochgelobt, Du Va-„ter unsers Herrn Jesu Christi, der Du uns„nach Deiner großen Barmherzigkeit wiederge-„ bohren hast zu einer lebendigen Hofnung durch„die Auferstehung Jesu Christi von den Tod-„ten, der Du uns berufen hast zu einem unver-„gänglichen, unbefleckten und unverwelklichen" —„Erbe im HimmelUnser heutiger Festtag giebt uns Veranlassung,unsre letztere Betrachtung fortzusetzen. Höret nunzuvörderst einmal, m. Fr., die Aussprüche zweyerWeisen des heidnischen Alterthums. „Wenn ich darinirren sollte, sagte der Eine, daß ich den Geist desMenschen für unsterblich halte, so irre ich gern undmöchte mir, so lange ich lebe, diesen Irrthum nichtrauben lassen. Sein Herz ahndete, was wir glau-ben, und hoffte, wovon wir überzeugt sind: und schondiese seine Ahndung und Hofnung hatte für seinen
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Predigten und Reden an Festtagen und bey besonderen Gelegenheiten
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157
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