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und was
dabey zu
beobach-ten.
Beschluß-
sen Wasser setze und verschlagen werden lasse. Wenn diesesgeschehen/ trincken Erwachsene davon/des Morgens auseiu-mahldrey oder vier Pfund/wer aber Vor- und Nachmit«tag trincken muß, nimmt des Morgens nur zwey oder dreyPfund schwehr/deö Nachmittags aber um vier oder fünffUhr, wenn die Oauung vorbey/ ein oder anderthalb Pfundzu sich.
§. 12.
Das Trincken selbst kan innerhalb einer halben Stun-de entweder unter Spatzierengehen oder auch bey zartenund delicaten Personen selbst im Bette geschehen/ weil als-dann der Tranck desto besser durch den Leib Schweiß undUrin paßiret. Sonst hat man eine guteIeit und wenigstenszwey Monathe mit dergleichen Cur anzuhalten/ unter der-selben aber ein oder zweymahl, auch beym Beschluß zu lapi-ren. Bey dieser Cur muß man sich alles Bieres enthalten,und statt dessen entweder einen Tranck von Scorzoner- undSarsaparille Wuryel, geraspelten Hirschhorn/ etwasSüßholtz/ Hindleufften und Fenchel/ oder eine blosse Pli-sane/ mit etwas Burgunder- oder Rhein-Wein, oder auch/welches am allerbesten/ den Selter-Brunnen selbst/mit dendritten Theil Rhein- oder MM Wein vermischt/ trincken,auch bey der Mahlzeit, entweder von einem guten Stoma-chal/ oder meinen temperirten, balsamischen Visceral-Elixiereine Dosin einnehmen. Solte auch eine grosse Scharsseund Unreinigkeit des Geblüts und der Sässte verHandenseyN /kan man des Abends vorSchlassenqeheN/eineDosinvon einem niederschlagenden Salpeter- Pulver in einenstärckenden destillirten Wasser gebrauchen.
§. i?.
Dieses ist also auch was von dem Gebrauch des Sel-ter-Brunnens zu mercken; dabey noch dieses zu erinnern,daß obwohl sonst gemeiniglich bey den mineralischen Was-ser.