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ist beydes die Scharsse zn dämpffen und den Krampss undSchmers zu lindern nichts zuverlaßiger als die Milch undunser Setter-Wasser vermischt zu gebrauchen.
§. 14-
Nebst dem aber, daß der Selter-Brunnen vor an-An.,!' dem mit der Milch sich wohl melircn und mit herrlichen«en istvo^ Nutzen in allerhand Kranckheiten brauäien laßt / hat er zumandern andern auch darinn was besonders/ baß er mehr durch denUrin als Stuhlgang seme Operation verrichtet, und daherin den Kranckheiten da die Nieren, Blase und Harngangeleiden, und entweder mit tartarischen Schleim und Steinenangefüllet/ oder erodiret und exulceriret sind, überaus dien-lich ist. Denn weil er die Schärfte lindert und dampftet,den Schleim auflöset/ abspület/ und die Nieren, Blase undHarngange reiniget/ist er nicht allein von zuverläßigerWürckung den Stein zu verhüten, oder wenn er schon ver-Handen, dessen Anwachs zu verhindern, sondern schaffet aucherwünschtes 8ou!sßememm der Strangurie, schweren undschmertzhafften Harnen und wo der Urin dick und schleimigabgehet. Ja weil auch in den gemeinen so wohl, als böß-artigen Trupper gemeiniglich die Harngange mit zu leidenund angegriffen zu werden pflegen, und der Urin schwerlichabgehet, habe ich diesen Brunnen in dergleichenZusallen auchöffrers mit grossen Nutzen brauchen lassen, da hingegen sonstfast alle Sauer Brunnen und warme Wasser, sonderlich diestarck purgiren und ein schwer Wasser führen/ dabey schäd-lich sind und das klalum exaccrbiren.
§. >5«
Weiter erweiset dieser Brunnen auch sehr heilsamenHypocho«. Effect in den sogenannten mslo K^pocKonöriscc» oder Miltz-^ Beschwerung, und denen dabey sich ereigendcn Zufällen.Denn ob schon bey dieser langwierigen Beschwerung, dieje-nigen Gesund-Wasscr/ welche den Schleim, Same, Galle
und
Zröpper
Inder
ich!