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mit Milch zu vermischen und in vielen Kranckheiten mitsonderbahren Nutzen zu gebrauchen. Und gewiß / dieserunser Selter-Brunnen ist nnt Milch, m lpecie der Esels-Milch vermischt, von gar znverlaßiger und fast wunder-bahrer Würckling / ins besondere in solchen Kranckheiten,die ihren Sitz in der Lunge haben und von deren Verle«tzung, Verstopffung der Gefasst und angreiffenderSchärf-st in derselben Herruhren/ als da sind ein hefftiger truckenerlangwieriger Husten, deßgleichen die Schwindsucht / oderein Lungen-Geschwür/ Eiter und Blutspeyen , kurtzer O-them/ nebst innerlicher Hitze und dergleichen. Denn obzwar durch die Erfahrung bekannt/ daß die Milch / inson-derheit aber die Esels-Milch/ in dergleichen Brust Beschwe-rungen/wann sie gehörig gebrauchet worden / erwünschteBesserung verschaffet; so kan man doch die Esels-Milch /die sich wegen ihres süssen SaltzeS und vielen waßrigtenFeuchtigkeit am besten dazu schicket/ nicht so reichlich haben,und nebst dem entstehen auch diese Kranckheiten/ Nicht bloßvon einer Scharffe / die die nervösen Haute dieses Viscerisangreiffet/ sondern vomehmlich und am allermeisten voneiner Verstopffung in denen Röhren/ Lungen - BläSgenund Blut-Gefassen/ dadurch der frcye Umlauff des BlutSunterbrochen worden/ welche zu erölwen lind den LauffdcSBlutS zu befördern / die Milch allein nicht zulänglich ist.Im Gegentheil aber kan sie solches gar wohl verrichten ,wenn sie mit einen solchen spiritueusen alcalischen Wasservermischet/ verdünnet und ihr dadurch eine auflösende undweit durchdringendere Kraffr mitgetheilet worden.
§. 12»
Beym»- Eben dieses Mittel einer gewasserten Milch ist auchreinenGe -vor andern dienlich/ wann das Geblüt und die Safftemitvielen scharffen/ saltzigcn Unreinigkeiten angefüllet sind/ unddaher allerhand Zufälle entstehen/ als da sind der Schar-bock
blut-