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machchund dieselbenzu der Excretion derer darinn enthalte-nen Unreinigkeiten disponiret, sondern auch durch seine aus-dehnende Krafft dem Wasser Platz machet/daß solches destobesser durchpaßiren und die mit sich verbundene fixe Elemen-te durch den gantzen Cörper zur Würckung bringen kam
§. IO.
Wenn man nun alle diese heilsame Würckungen derer in Der Sel.diesen Brunnen enthaltenen Ingredientien zusammen be-ter-Brun-trachtet; so wird ein in der Natur und Medicin erfahrnerMann gar leicht erkennen/ daß er nicht allein der Natur des a^ernCörpers gelnaß sey und gantz keinenSchaden,bevorab wenn gut miter mit Vernunfftgebrauchet wird/ zufügen könne/ sondernauch in vielen Stücken vor andern Sauer-Brunnen denVorzug habe. Denn weil er vor das erste mehr alcalischfixes Saltz bey sich führet/als der Schwalbacher, Tönnstei-ner,WildungerundPyrmonter/ laßt er sich gar commodeund besser als jene mit der Milch vermischen/und hat man sichdabey destoweniger zu befürchten daß die Milch davon gerin-nen dürffte. Wiewohl es überhaupt ein grundfalscherWahn ist/als wenn sich dieMilch und Sauer-Brunnen nichtwohl meliren liessen, weil ja die Milch coagulirte und dahergemeiniglich bey der Sauer-Brunnen-Cur alle Milch-Spei-sen verboten zu werden pflegten; Massen ich allbereits vormehr als zwantzig Jahren in meinen von den mineralischenWassern edirten Schrifften , durch viel Experimente un-umstößlich dargethan , daß in den sogenannten Sauer-Brunnen kein fvrmzie 2ci6um enthalten/sondern vielmehrdas prTöomi'nirc und daher dieselben vielmehr mitRecht alealische Wasser solten benennet werden.
H. il.
Aus diesem Fundament habe ich am ersten geschlos-senund hernach die Probe gemacht/daß die Sauer-Brun-nen, und wie gedacht insonderheit der Selter / gar wohl Brust Be.
schwer»^