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ist zwar ein gemeiner/ wiewohl gantz irriger Wahn/ alswenn der Salpeter in der Erde wüchse und einige Quell-, nsolchen darmn an sich nahmen und in sich hielten , dieweilder Salpeter nickt aus der Erde gegraben wird, sondernVielmehr ein Saltz ist/ welches sich unter freyer Lufft in ei-nen fettigen Erdreich nach und nach generiret/ die sogenann-ten salpetrigen Wasser aber führen bloß eine kalckigte Erdebey sich und keinesweges formalen ^alpetcr. Gleiche Ge- und andrewandniß hat es mit dem Schwefel der in diesen Brunnen IMedi-seyn soll/mit dem Vitriol/Eisen und denen andern fälschlichangegebenen Ingredienzen/ wie sich solches aus denen damitangestellten Experimenten mit mehrern zu Tage legen wird.
§. ?.
Damit also deutlich erhelle / welches so wohl die wah- /?vren Elemente dieses Brunnens sind, als auch wie er von au",ich z»andern Sauer-Brunnen unterschieden; will ich kürtzlich, bemerke»,wie denselben auf verschiedene Art probiret und was dabeyvor?iiTnomens angemercket/ erzehlen. Das Wasser ansich ist klar und hell/ der Geschmack aber desselben nicht sofcharff und gleichsam säuerlich/sondern vielmehr etwas lawgenhafft, auch auf der Zunge nicht so picqusnt, wie beyandern Sauer-Brunnen. Hernach wird auch das Selter-Wasser unter allen mineralischen am allerleichteften abstän-dig, faul und stinckend / daher die Flaschen allemahl gantzgefüllet/ fest mitGorckvermachet/ verpichetundwohl ver-wahret werden müssen. Und wenn es nur vier und zwantzigStunden in einen weiten offenen Gefäß/ daß die Lufft dazukommenkan/stehet, lasset es zwar nichts zu Boden fallen',verkehret aber seinen vorigen Geschmack gantz und gar undnimmt dagegen einen gantzwidriqen und laugenhafften an,als wenn zerstossen Weinftem - Saltz hinein gethan wordenwäre/ weil alödenn das subtile spirimeule Element desselbenverflieget und ihm damit die beste Krafft entgehet. Folglich