seinen geist in die nährende atmosphäre gerückt hat, durch dieer am atem des Ewigen teilnimmt, formt sich sein inneres inWerk und Zucht, sein äusseres in Tat und Gebärde durch dasgeheime gesetz des gegensatzes in den grenzen seines selbst nachdem bilde der Herrschaft, und keine kraft entfaltet sich am eigen*wüchse, die nicht mit dem dränge des grossen willens getränktwäre, kein licht erschliesst sich im mittelgrunde, das nicht willigin seine offene empfängnis strahlte: ein weg ist seinem glück*liehen glauben offen, der dem jugendlichen die Vergeudung derum* und abwege erspart und seine frühe Schönheit zeitigt, demspätgewonnenen die unsägliche inbrunst der reifen liebe schenktund seine opferbrände glühender macht: ein schreiten ist ihmschön, ein tun ihm edel, ein zeichen gültig, in dem er freundvom freunde, feind vom feinde scheidet, dem verbundenen weich,dem fremden hart wird und für das was ist und das was wirdkeine andere Wahrheit kennt, als die im Reiche wirkt und wirkenfordert, bis alle kräfte des lebens sich zu einem sprühendenWechselstrom von Herrschaft und Dienst vereinen:
Verweilst du in den traurigsten bezirkenWo ruhmlos tat der starken wie der bleichenBegraben wird, so lenkt — wie ohn entweichenZu jeder lust der leib — mein ruf zum wirken.
Die klare antwort steigt mit meiner sonne
Wenn du dich fragst: nach welchem winde kehren
Wo greifen, da sich alle fäden queren
Wo schöpfen, da es quillt aus jedem bronne?
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