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wandten aus Hamburg. Und langsam, langsam, langausgedehnt, betrübt und feierlich, wand sich ThomasBuddenbrooks Leichenzug dahin, während an allen Häu-sern der Wind mit den auf Halbmast gezogenen Fahnenflatschte... Die Beamtenschaft und die Kornträger schrittenzu Fuß.
Als draußen, über die Wege des Friedhofes hin, derSarg, gefolgt von der Schar der Leidtragenden, vorbei anKreuzen, Statuen, Kapellen und nackten Trauerweiden, demBuddenbrookschen Erbbegräbnis sich näherte, stand schon dieEhrenkompagnie bereit und präsentierte aufs neue. Hintereinem Gebüsch erklang in gedämpften und schweren Rhyth-men ein Trauermarsch.
Und wieder war die große Grabesplatte mit dem plastischgearbeiteten Familienmappen beiseite geschafft worden, undwieder umstanden am Saume des kahlen Gehölzes die Herrender Stadt den ausgemauerten Schlund, in den nun ThomasBuddenbrook zu seinen Eltern hinabgelassen ward. Sie stan-den da, die Herren von Verdienst und Vermögen, mit ge-senkten oder wehmütig zur Seite geneigten Köpfen, undunter ihnen waren die Ratsherren an ihren weißen Hand-schuhen und Krawatten erkenntlich. Weithin aber dräng-ten sich die Beamten, die Kornträger, die Kontoristen, dieSpeicherarbeiter.
Die Musik verstummte, Pastor Pringsheim sprach. Undals seine Segenssprüche in der kühlen Luft verhallten, schicktesich alles an, dem Bruder und dem Sohne des Verblichenennoch einmal die Hand zu drücken.
Es gab ein langwieriges Defilee. Christian Budden-brook nahm alle Beileidsbezeugungen mit dem halb zer-