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Kurze Darstellung des Hauptinhalts der Logik, mit vielen praktischen Beispielen für Gymnasialschüler
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Seite
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MM." Hier ist zu bemerken, daß jeder Theil derh. Schrift als irgend ein ergänzender Theilzwar vollkommen ist, aber nicht vollkommen, wenner von dem Uebrigen der h. Schrift und des Christen«thums überhaupt abgerissen betrachtet wird. In demletzten, falschen Sinne, wird in diesem Schlüsse derBeweisgrund ' genommen; es wird also aus einemnicht als wahr anerkannten Grunde geschlossen.So darf man auch für Heiden nicht eher aus der h.Schrift etwas beweisen, als bis man ihm diese alswahr bewiesen hat.

Was kann also zum Beweisgründe dienen? 1)Richtige Erfahrungen (sowohl des äußern, alsdes innern Sinnes); 2) Kenntnisse der als gültig an-erkannten Auctorität; 3) allgemeine Sätze,undzwar s) die ersten Grundsätze. Ohne erste Grund-sätze konnte kein Beweis aus allgemeinen Grundsätzengeführt werden, b) Die übrigen allgemeinenSätze, die aus den ersten Grundsätzen unmittelbaroder mittelbar abgeleitet sind, also auch jene Sätze,die schon bewiesen sind. Wollte man bei jedem Be-weise auf die ersten Grundsätze zurückkommcn; so wäredieses überflüssig, schrecklich weitläufig, zeittodtendund verwirrend.

Eine besondere Art der erschlichenen Beweiseist der vrtrosr,« (orlns i» üemonstrgiilln),

der Zirkel im Beweise, wo mau nämlich den zu be-weisenden Satz als Beweisgrund von sichgebraucht (unmittelbar oder mittelbar). Es soll ja