Logik.
§. i.
Kurze Uebersicht der ganzenLogik.
(§s gibt sinnliche Anschauungen (z. B. gerade diesesBuches), wobei wir noch nicht denken (noch nichturtheilen: »dieß ist ein Buch") (hier wird das Den-ken im engern Sinne genommen). Sobald wir aberbei den sinnlichen Anschauungen irgend eine Qualität,ein (wenn auch nur individuelles) Merkmal, wo-durch dieses Objekt von einem andern Dinge unter-schieden ist, uns vorstellen, und das Objekt vermittelstdieser Qualitätsvorstellung uns vorstellen; sobald wirvon ihm urtheilen: „dieß. ist dieß ", «dieß ist nicht Je-nes", so denken wir schon, und haben in dem ge-nannten Falle einen Jndividualgedanken. Häu-figer aber, fast immer stellen wir uns etwas vermit-telst einer gemeinschaftlichen (allgemeinen) Qualitäts-vorstellung (vermittelst eines Begriffes) vor, und nr-theilen z. B. »dieß ist ein Buch* , «Dreiecke sind Fi-guren" rc. rc. (Siehe die kurze Darstellung des Haupt-